Die Musik wurde mir durch meine Eltern in die Wiege gelegt. Seit ich drei bin, spiele ich Musikinstrumente. Nachdem ich mit Blockflöte angefangen habe, habe ich mich mit 5 schon zum Klavier hingezogen gefühlt. Noten lesen habe ich vor dem Lesen von Büchern gelernt. Mit sechs habe ich dann meine erste Geige bekommen und meine große Liebe für die Streichinstrumente entdeckt.

 

In meiner Kindheit und Jugend habe ich immer viel gemeinsam mit anderen Musik gemacht, u.a. bei dem Jugendorchester "Die Jungen Fürther Streichhölzer".

Kammermusikalisch habe ich mit meinen Brüdern bei Wettbewerben wie "Jugend Musiziert" mitgewirkt. Die Liebe für die Kammermusik ist in mir schon in dieser Zeit entfacht worden. Bei anderen Jugendorchestern wie dem "Bayerischen Landesjugendorchester" oder dem "Bundesjugendorchester" habe ich auch mitgemacht. 

 

Nach dem Abitur am musischen "Labenwolf-Gymnasium" habe ich an den Musikhochschulen in Nürnberg und Würzburg Viola studiert. Da habe ich mit dem Diplom mit Auszeichnung und dem Konzertexamen abgeschlossen. Parallel habe ich Erfahrungen in diversen Profiorchestern wie den "Nürnberger Symphonikern" und den "Mannheimer Philharmonikern" gesammelt. 

 

Meine große Zuneigung zur Improvisation und dem freien Spiel hat mich seit meinem vierzehnten Lebensjahr in seinen Bann gezogen. Bis heute improvisiere und komponiere ich in verschiedenen Stilen, die Elemente des Jazz, der Klassik und Weltmusik-Folklore verbinden .

 

Außerdem schätze ich es sehr, mit Kindern und Erwachsenen gemeinsam musikalische Projekte wachsen zu lassen. Ich begleite Chöre und mache gerne Kammermusik. Auch die Unterhaltungsmusik ist mehr sehr ans Herz gewachsen.

 

Ein besonderes Anliegen an meiner musikalischen Arbeit ist der Umgang mit dem Tabuthema Lampenfieber. Meine eigene Erfahrung mit hemmenden Unsicherheiten auf der Bühne und die große Liebe zur Musik haben mich dazu bewegt, mich mit Atmungs-und Entspannungstechniken auseinanderzusetzen. Es ist mir eine große Freude,  einen Menschen, der mit Lampenfieber Probleme hat, mitfühlend bei diesem Prozess zu begleiten.